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Was braucht SEO Content um gut zu sein?

Der King wäre nichts ohne sein Gefolge

15.08.2013 / Es ist wie im richtigen Leben: Wer die Nummer 1 werden will, schafft das in der Regel nicht alleine, und wenn er noch so vor Ehrgeiz oder Charisma strotzt. Ohne treue Helfer, begeisterte Fans und devote Nutznießer kommt kaum jemand ganz nach oben. „Content is King“, hieß es lange Zeit in der SEO-Branche, aber nirgends ist exakt definiert, was denn genau nun diese Inhalte auszeichnen muss, um von einer Suchmaschine als relevant betrachtet und im Ranking auf die vorderen Positionen geschoben zu werden. Wer legt fest, was „interessante Inhalte“ sind? Welche Kriterien muss „guter Content“ erfüllen? Wie müssen Keywords beschaffen sein und eingesetzt werden, um etwa potenzielle Käufer über Google & Co in den eigenen Webshop zu dirigieren? Und ist es überhaupt damit getan, wenn der User den gewünschten Klick auf den Link zum Webangebot ausgeführt hat? Sicher nicht.

Eigentlich klar: Inhalte müssen nicht nur textlich suchmaschinenoptimiert aufbereitet werden, um „interessant“ zu sein. Wer mag schon gerne auf einer Website im Stil der späten 90er Jahre verweilen, selbst wenn dort ein Thema überaus kompetent abgehandelt wird? Das Auge isst nun mal mit – das pure Design einer Internetpräsenz spielt also sehr wohl eine Rolle, wenn man User auf der eigenen Seite zu einem längeren Aufenthalt verführen möchte. Dabei geht es keineswegs um überflüssigen Grafik-Schnickschnack und Effekthascherei, sondern in erster Linie um Klarheit.

Klarheit in Seitenaufbau und Informationsstruktur, Klarheit und Intuitivität in der Benutzerführung, Klarheit in der Aufbereitung der Inhalte, aber auch schnelle Ladezeiten und technische Zuverlässigkeit. Doch wie lassen sich solche Faktoren messen, um anschließend in das Suchmaschinen-Ranking mit einzufließen?

Sicherlich spielt die Verweildauer des Users auf der Seite eine große Rolle – ebenso wie die Rate derjenigen Besucher, die nach dem ersten Klick sofort zur Suchmaschine zurückkehren, weil das Angebot nicht ihre Bedürfnisse erfüllt hat. Auch die Anzahl wiederkehrender Nutzer sagt etwas über die Qualität der „User Experience“ aus.

Insbesondere auf komplexeren Internetportalen kann beispielsweise eine integrierte Suchfunktion hilfreich sein, über die man seine Suchanfragen direkt auf der Seite weiter spezifizieren kann, ohne erneut Google & Co zu bemühen. So lässt sich der User länger binden und dazu motivieren, vielleicht noch die eine oder andere Unterseite anzuklicken. Generell gilt es, Webangebote künftig mehr so zu strukturieren, dass sie dem Surfverhalten des Users entgegenkommen und ihn bei der Suche nach den gewünschten Informationen optimal unterstützen statt behindern, ihm womöglich sogar mehr bieten, als er erwartet hat – „Service is King“ sozusagen.

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Ralph Bielenberg
Spezialist SEO und E-Commerce Geschäftsführer second level GmbH
Guter Content orientiert sich am User. Inhalte müssen interessant sein und nicht nur suchmaschinenoptimiert (SEO) aufbereitet werden.
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